12.Januar 2018 - 1.März 2018

Werner Pokorny / Skulptur und Werner Schmidt / Malerei

Die Konfrontation der plastischen Arbeiten des Holzbildhauers Werner Pokorny mit den Wandbildern von Werner Schmidt atmen den frischen Geist des Experimentes. Die besonders betonte Fläche bei Schmidt gibt den plastischen Arbeiten Pokornys Raum, der nicht inszeniert ist. Jedes Werk bleibt eigenständig und führt doch im Emsemble spannende Gespräche.

Abb.: Werner Pokorny, Gefäß + Haus XII, 2004/15, Bronze, Höhe 187 cm / Werner Schmidt, o.T. (Rotes Bild), 2014, Mischtechnik/MDF/ Eiche, 133 x 163 cm

Werner Pokorny entwickelte seit den frühen 1980er Jahren die für ihn typische Formensprache, in der die Bedeutung des elementaren Zeichens durch Reduktion und Klärung im Mittelpunkt steht. Immer wieder beschäftigt er sich in seinen Arbeiten mit zeitlosen Motiven wie Haus, Gefäß, Schale, Vase und Kugel. Dabei gilt bei aller Sinnlichkeit, Symbolik und kraftvoller Ausstrahlung das Primat der autonomen Form als wichtiges Leitbild. (Johan Holten)

1949 geboren in Mosbach/Baden, 1971-76 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 1974-76 Studium der Kunstgeschichte und der Kunstwissenschaft an der Universität Karlsruhe und der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 1988 Gaststipendium in der Villa Romana, Florenz, 1989 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, 1989-1990 Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 1998-2013 Professur für allgemeine künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Schwerpunkt Bildhauerei, 2013 Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg.

www.werner-pokorny.de

Werner Schmidt hat sich einer klassischen Gattung der bildenden Kunst verschrieben: der Malerei, die bis zur Jahrtausendwende von einigen bereits totgesagt wurde. Sein Weg führte ihn vom figürlichen zum gegenstandlosen Bild. Gleichwohl sorgt die umfassende Beschäftigung mit Farbphänomenen nach wie vor für eine vielschichtige Wiedergabe von dem, was er als Künstler sieht. Das sind zum Beispiel Lichtbrechungen von Wolken auf dem Bodensee oder Lichter der Großstadt Berlin auf dem Asphalt. In seinen Bildern schafft er damit Farbsymphonien, die zum Hinsehen herausfordern.

1953 geboren in Oppenau im Schwarzwald, 1972-77 Studium an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim, mit Schwerpunkt Malerei und Zeichnung, u. a. bei Hans Baschang und Jürgen Brodwolf. Seit 1985 als freier Künstler zusammen mit der Malerin Gabi Streile in Oberkirch, seit 1998 auch in Berlin. 1989 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, 1993 6-monatiger Aufenthalt in New York, 1995 Stipendium Cité Internationale des Arts Paris, 1995-96 Lehrauftrag für Malerei an der Universität Mainz, 2000 Karl-Rössing-Reisestipendium der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München, 2016 ART Karlsruhe-Preisträger des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe.

www.wernerschmidt-artist.de

 

Einladungskarte_Pokorny-Schmidt