Jahresrückblick

16.Dezember 2016 - 2.Februar 2017

ON STAGE

Wenn Du zwischen der kreischenden Menge und der Bühne gefangen bist, rast dein Blut direkt auf den Auslöser der Kamera. Bist du gut, kommst Du nie wieder raus. Bist du schlecht, erfriert die Mechanik und niemand wird sich an Dich erinnern. ON STAGE ist eine Ausstellung, die kraft ihrer atemberaubenden Fotos erzählt, welche Energie nach wie vor in Live- Auftritten steckt. Hier wird die Wucht der populären Musik in unsterblichen Momentaufnahmen verewigt. Clemens Mitscher, Lehrer für Fotografie an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, hat zusammen mit leidenschaftlich für die Musik brennenden Studenten ein ganz besonderes Werk zustande gebracht, das in ausdrucksstarken Bildern die ungebrochene Magie von Konzerten eindrucksvoll widerspiegelt. Mögen die Bedingungen für Fotografen, „ihre” Heroen abzulichten, komplizierter geworden sein – an ihrem selbst ernannten Auftrag, das Faszinosum Live-Musik am Leben zu erhalten, ändert sich nichts. Die Ausstellung ON STAGE ist der funkelnde Beweis dafür.

Siehe auch: www.onstage.photo

Mit Bildern von (Auswahl):
Agitation Free, Alabama Shakes, Alice Cooper, Aloe Blacc, Yes, Amplifier, Anthrax, Arctic Monkeys, Beady Eye, Black Sabbath, Black Rebel Motorcycle Club, Bloc Party, Blues Pills, Charles Bradley, Crippled Black Phoenix, Deep Purple, Deftones, Denis Jones, Deutsch Amerikanische Freundschaft, DeWolff, Dickey Betts, Die Goldenen Zitronen, Dream Theater, Editors, Eric Burdon, Erland & The Carnival, Franz Ferdinand, Future Islands, Guru Guru, Glen Hansard, Hawkwind, Imagine Dragons, IQ, James, Jeff Beck, Jethro Tull, John Grant, K.I.Z., Kadavar, Kamchatka, Kraftwerk, Laurie Anderson, Lazuli, Lee Fields, Leslie Clio, Local Natives, Lou Reed, Major Parkinson, Maximo Park, Mesh,  Metz, Motörhead, Neil Young, New Model Army, Nine Inch Nails, Orange, Palais Schaumburg, Patrick Wolf, Patti Smith, Pet Shop Boys, Peter Gabriel, Public Enemy, Pulp, Radio Moscow, Reptile Youth, Robyn, Roger Chapman, Roxy Music, Saga, St. Vincent, Steve Hackett, Steven Wilson, Swans, The Bollock Brothers, The Brew, The Crazy World of Arthur Brown, The Flying Eyes, The Jimmy Bowskill Band, The National

18.Februar 2017, 18:00 Uhr - 02:30 Uhr

Joachim Zoepf

Experimentelle Musik

Saxofon und Elektronik

10.Februar 2017 - 30.März 2017

Gisela Kleinlein

Ausstellung

Knotenkopfhäkelmützenträger und andere“ , Plastische Arbeiten

Die plastischen Arbeiten der Bildhauerin Gisela Kleinlein haben oftmals mit Dingen zu tun. Sie erinnern an Objekte des Alltags, an Funktions-gegenstände, Waren, Geräte oder Mobiliar. Kleinlein nutzt eine breite Palette an Materialien; darunter vertraute Werkstoffe des alltäglichen Lebens: roh oder bearbeitet, neu oder gebraucht, zielgerichtet gekauft oder entdeckt und vorgefunden. Die Künstlerin überführt diese Gegenstände in eine ästhetische Versuchsanordnung und lässt sie so untereinander in Beziehung treten. So entstehen auf die jeweiligen Räume angepasste Inszenierungen, die Fragen stellen zum Verhältnis von Material und Prozess sowie von Herstellung und Kontext. Zugleich entsteht ein dichtes Geflecht möglicher Erzählstränge. Begleitet von einer guten Dosis Humor und einem Augenzwinkern lassen uns diese Arbeiten eintauchen in eine ganz eigene Atmosphäre der Erfindungen und Dingwelten.

Gisela Kleinlein (geboren 1955) hat an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Ihre Arbeiten werden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Seit 1999 lehrt sie an der Fakultät Design und Kunst der Universität Wuppertal.

22.April 2017, 18:00 Uhr

Komponistenportrait

Experimentelle Musik

mit den Marburger Komponisten Justus Noll & Jean Cleeb

7.April 2017 - 25.Mai 2017

POINT OF VIEW – Marion Eichmann

Ausstellung

„Nichts  anderes  als  die  sichtbare  Wirklichkeit  ist  die  Bühne  für  die grafischen Erkundungsreisen,  mit  denen  Marion  Eichmann  aus  der Überfülle  des  Gesehenen  schöpft,  alles  detailreich  auf  ein  lineares Gerüst reduziert  und  in  mitreißenden  raumgreifenden  Tableaus  vor unseren Augen ausbreitet.“ (Dr. Birgit Möckel)

Marion Eichmann wurde 1974 in Essen geboren. Sie reiste als Kind mit ihrer Familie je ein Jahr durch Afrika und Asien. 1994/95 studierte sie an der  Universität  der  Künste,  Berlin,  und 1996-2002  an der Kunsthochschule  Weissensee,  wo  sie  2003  ihren  Abschluss  als Meisterschülerin machte. Seither arbeitet sie als freie Künstlerin in Berlin und bestritt eine Vielzahl von Einzel-  und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.  Außerdem  kann sie  auf  eine  jahrelange, wiederkehrende Dozententätigkeit zurückblicken. Neben anderen Preisen und Stipendien führte  sie  ein  DAAD-Stipendium  nach  Tokyo.  Andere Auslandsaufenthalte verbrachte sie in New York und Istanbul.

www.marioneichmann.com

 

25.Mai 2017

Künstlergespräch mit Marion Eichmann

Am letzten Tag der Ausstellung POINT OF VIEW laden wir herzlich ein zu einem Künstlergespräch mit Marion Eichmann. Es findet statt am Donnerstag, 25. Mai 2017, um 16 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

10.Juni 2017, 18:00 Uhr

Julia Schröder

Experimentelle Musik

Stimme und Live-Elektronik

Dieses Konzert kann leider nicht stattfinden.

23.Juni 2017, 18:00 Uhr

Nacht der Kunst in Marburg

Gemeinsam mit den Marburger Museen und Sammlungen der Philipps-Universität, den Marburger Galerien, Kunstforen, Ateliers und vielen weiteren Ausstellungsräumen veranstaltet der Marburger Kunstverein die

Marburger Nacht der Kunst
am Freitag, 23. Juni 2017,
18.00 – 24.00 Uhr.

Vernissagen, Lesungen, Mitmachangebote, Live-Musik, Filme, Vorträge und Gespräche in den Ausstellungsorten begleiten diese 15. lange Nacht der Kunst. Alle Besucher können das vielfältige Ausstellungsangebot in der Universitätsstadt Marburg erleben.

An diesem Abend ist in allen Ausstellungshäusern freier Eintritt.

2.Juni 2017 - 20.Juli 2017

„monochrom – im weitesten Sinne.“

Ausstellung

HESSIALE 2017
Landeskunstausstellung des BBK Hessen

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) ist die Berufsvertretung der Bildenden Künstlerinnen und Künstler in Deutschland. Er setzt sich für ihre Interessen gegenüber der Bundesregierung und den Landesregierungen ein und wirkt in Sachgremien an der Kulturpolitik des Bundes und der Bundesländer mit.

Der etwa 500 Mitglieder zählende Landesverband Hessen wurde 1958 gegründet und fasst die Regionalverbände Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Wiesbaden zusammen. Die Regionalverbände in Mittelhessen (Marburg) und Osthessen (Fulda) sind in Gründung. Der BBK Hessen ist Mitglied bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

Die im vierjährigen Abstand stattfindende Landeskunst-ausstellung HESSIALE bietet ein breites Spektrum an Arbeiten aus allen Bereichen der Bildenden Kunst auf hohem Niveau. Alle Künstlerinnen und Künstler sind Mitglieder des BBK Hessen. Die Arbeiten zur HESSIALE 2017 in Marburg wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.
„monochrom“ – im weitesten Sinne“. Im Allgemeinen wird monochrom als Ton-in-Ton-Malerei, Malen in nur einer Farbrichtung definiert. Oder Fotografien, die nur Graustufen bzw. Abstufungen einer einzigen Farbe zeigen. In der Kunsthistorie gibt es hierfür viele Beispiele (Kasimir Malewitsch, Yves Klein oder Raimund Girke …) Diese Ausstellung wird sich mit dem
Thema beschäftigen, was nicht zwangsläufig nur monochrome Malerei, Plastik oder Fotografie etc. impliziert. Die Auseinandersetzung der Künstler mit dem Thema lässt viele spannende Ergebnisse und Lösungen aus allen Sparten der Kunst erwarten.

Ein Katalog wird diese Ausstellung dokumentieren.

An zwei Sonntagen, 11. Juni und 16. Juli 2017, finden im Kunstverein jeweils um 15 Uhr Künstlergespräche statt, zu denen wir herzlich einladen.

28.Juli 2017 - 14.September 2017

„Stadt – Land – Fluss“ Christopher Lehmpfuhl

Ausstellung

Christopher Lehmpfuhl verkörpert seit vielen Jahren den neuen Typus des Pleinairmalers unserer Gegenwart. In seinen Werken setzt er sich intensiv mit der Landschaft und den Orten, die er bereist, auseinander und bringt die Gegenständlichkeit in die zeitgenössische Kunst zurück.
Als Künstler sieht er sich in der Tradition der Pleinair-malerei des Impressionismus. Er denkt diesen aber inhaltlich und malerisch durch seine besondere Malweise neu: die Farbe wird direkt aus den Farbeimern mit den Händen in dicken Schichten auf die Leinwand auf-getragen. Christopher Lehmpfuhl verzichtet auf Pinsel oder ähnliche Hilfsmittel, da er die direkte Auseinandersetzung mit der Farbe sucht. Diese steht reliefartig auf der Leinwand, so dass das Bild skulpturalen Charakter bekommt und der Dreidimensionalität der Realität nahekommt. (Dr. Christian Ring, Direktor der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde)

30.September 2017, 18:00 Uhr

Klavierminiaturen

Experimentelle Musik

Albert Kaul, Klavier